Der Preis

Der Joseph Baum- und Dr. Georg Goldstein-Preis würdigt alle zwei Jahre ein Beispiel besonders nachhaltigen unternehmerischen Handelns aus unserer Heimat-Region Rhein-Main.

Das Preisgeld beträgt 2.000 €

Die öffentliche Preisverleihung findet in würdigem Rahmen statt.

Diese Auszeichnungen bedeuten für sich genommen vielleicht nicht viel. Aber der Umstand, dass die Preisvergabe aus der Tiefe des zivilgesellschaftlichen Raumes kommt, verleiht ihr besonderes Gewicht und einen unvergleichlichen Charme.
 

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Vorschlagswesen und Bewerbungsverfahren

Ob sich eine sozial-innovative Unternehmerin, ein engagierter Eigner, eine von ihrem Tun überzeugte Geschäftsführung, eine begeisterte Belegschaft oder hoch motivierte Kundschaft an den Verein wendet – jeder Hinweis ist gleich wichtig.

Als Kandidatinnen und Kandidaten kommen in Frage: Unternehmen, Verbände, gemeinnützige Organisationen, Körperschaften des öffentlichen Rechts und Hochschulen.

Kriterien der Preiswürdigkeit

Bei der Beurteilung der Bewerbungen und Vorschläge werden bereits vollzogene, sowie eingeleitete Maßnahmen und Projekte berücksichtigt, die Interessen der eigenen Belegschaft sowie das Gemeinwohl zu entscheidenden Qualitätsmerkmalen eigenen Handelns erheben.

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Diese Handlungsansätze sollen in besonderem Maße der Übernahme sozialer Verantwortung im weitesten Sinne (z.B. Verantwortung gegenüber Gesellschaft und Umwelt) und Partizipation entsprechen und dabei deutlich über das hinausgehen, was gesetzliche Regelungen als Mindeststandards vorgeben. Sie haben aus institutioneller Eigenverantwortung die Zielsetzung ihren Angestellten in ihrem Arbeitsfeld breit gefächerte Entfaltungsmöglichkeiten der Sinnerfüllung und Sinnstiftung zu gewähren. Diese Möglichkeiten müssen allen zugänglich sein, unabhängig von religiösem Bekenntnis oder politischer Überzeugung.

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Potenziell preiswürdige Maßnahmen

Anerkennenswert sind nicht nur breit angelegte Strategien sozialer Verantwortung, sondern auch gezielte Einzelanstrengungen.

Die folgende Liste führt beispielhaft Maßnahmen auf, die bei der Beurteilung der Preiswürdigkeit von Vorschlägen berücksichtigt werden können.

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Potenziell preiswürdig sind Maßnahmen

  • zur Profilierung als Stakeholder- statt Shareholder-Betrieb

  • des betrieblichen und außerbetrieblichen Social-Profit-Managements

  • der Gleichstellung von Mann und Frau sowie der Antidiskriminierung

  • des inner- und außerbetrieblichen Engagements für das Gemeinwohl gegen Rassismus

  • der betrieblichen Partizipation - zur Motivations- und Leistungsförderung

  • der innerbetrieblichen Kommunikation und Arbeitsorganisation zur Fort- und Weiterbildung

  • zur Förderung der Jugend durch Praktika und Ausbildung und zur Förderung benachteiligter Jugendlicher

  • zur Förderung betrieblicher Gesundheitsschutzmaßnahmen

  • zum Erhalt der Gesundheit, des Wohnorts und der sozialen Bezüge

  • zum Schutz vor Vereinsamung und kultureller Isolation

  • zum Schutz der Umwelt in Verwaltung und Produktion

  • zur Förderung des ÖPNV z.B. durch Jobtickets, Anschaffung von Dienstfahrrädern

und vergleichbare weitere Handlungsansätze.

Natürlich gilt: Je faktenreicher und nachvollziehbarer die Begründung einer Bewerbung oder eines Vorschlages, desto besser sind die Erfolgsaussichten.

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Das Kuratorium

Das Kuratorium des Vereins nimmt die Bewerbungen und Vorschläge entgegen und wählt den Preisträger aus.

Das Kuratorium wird aus verschiedenen Bereichen des städtischen Lebens gebildet und besteht dabei nicht primär aus Institutionen, sondern vielmehr aus bürgerschaftlich und zivilgesellschaftlich engagierten Menschen, die für das jeweilige Segment stehen.

Dokumente zum Download

Ausschreibung 2022

Ausschreibung

Bewerbung 2022

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